• Sonja Utz

Hochzeitsplanung starten

Aktualisiert: Jan 4



Wenn der Antrag gemacht ist und der Partner "ja" gesagt hat, dann geht es los mit der Hochzeitsplanung. Mein Tipp an Euch: Erstellt euch als erstes eine Übersicht und stellt euch einige W-Fragen.

Wann?

Wie?

Wo?

Wer? (hier nicht erst den Partner suchen, da geht es um eine erste Übersicht der möglichen Gäste)

In diesem Artikel geht es um das "wann" und "wie". In einem späteren wird es um das "wo" und "wer" gehen.

Erstmal solltet ihr Euch Gedanken darüber machen, wann ihr heiraten wollt. Eine Winterhochzeit kann wunderschön sein und ist meist leichter zu organisieren. Es gibt noch freie Samstagstermine in den Locations und die Dienstleister sind auch nicht so ausgebucht wie bei den klassischen Hochzeitsterminen von Mai bis Oktober (Ausnahme: DJs im Winter, die machen dann oft Weihnachtsfeiern.) Aber vielleicht habt ihr ja auch einen besonderen Jahrestag oder wollt die Hochzeit exakt ein Jahr nach dem Antrag machen.

Solltet ihr eine standesamtliche Trauung mit besonderem Ambiente wünschen, wie beispielsweise auf der Zugspitze oder auf der Roseninsel im Starnberger See, dann solltet ihr bedenken, dass ihr euch hier auf einen Termin bewerben müsst und es nicht klar ist, wann und ob ihr einen Trautermin bekommt. Das macht die Locationsuche nicht einfach, denn die Anmeldung kann in der Regel frühestens ein halbes Jahr vorher erfolgen, dann sind aber viele Locations für die Feier schon ausgebucht.

Das führt auch gleich zur nächsten Frage: Wie ihr heiraten wollt?

Eine standesamtliche Hochzeit ist Voraussetzung um eure Ehe rechtsgültig werden zu lassen. Sie findet bei katholischen und evangelischen Eheschließungen immer im Voraus statt. Überlegt euch also, ob eine standesamtliche Trauung ausreicht. Es gibt heute in vielen Standesämtern Möglichkeiten wunderschön zu heiraten und auch an Terminen außerhalb der Öffnungszeiten des Amtes. Mittlerweile ist es auch vollkommen normal zum Standesamt im langen, weißen Kleid zu erscheinen. Wir haben uns für eine rein standesamtliche Hochzeit entschieden und uns im Kloster Holzen in der Klosterbibliothek vom Bürgermeister trauen lassen. Das war einfach wunderschön, das hätte er besser nicht machen können. Natürlich gibt es hier auch einen Verwaltungsakt, aber genau das finde ich auch das schöne daran. Es ist rechtlich bindend was man unterschreibt, das einfach eine Bedeutung.

Dann gibt es natürlich die Möglichkeit nach der standesamtlichen Trauung auch noch kirchlich zu heiraten. Hier kann man sich eine wunderschöne Kirche aussuchen. Achtet nur darauf, dass der Weg zur Feierlocation so kurz wie möglich ist.

Wer aber mit der Kirche nicht mehr viel am Hut hat, der kann sich auch frei trauen lassen. Das bedeutet nicht, dass man im Freien heiratet, sondern, dass die Trauung "frei" ist. Also man alles machen kann was man möchte. Man kann sie halten lassen von wem man will und Rituale einbauen, die man romantisch findet. In der Gestaltung ist man völlig frei. Das kann sehr schön sein, hat aber keinerlei verbindlichen Charakter.

Eine freie Trauung ist aber auch tatsächlich die einzige Möglichkeit im Freien zu heiraten. Für eine kirchliche und eine standesamtliche Trauung gibt es diese Option nicht. Ich finde es gerade für Erneuerungen des Ehesversprechens eine ganz tolle Sache.

Wenn ihr die Fragen nach dem wann und dem wie geklärt habt, dann könnt ihr euch auf die Suche nach den geeigneten Standesämtern, Kirchen oder Traulocations machen. Für uns war es die richtige Entscheidung die standesamtliche Trauung groß zu feiern und zu etwas Besonderem zu machen.

Sonja Utz

Hochzeitsplanerin (IHK)

M. Sc. Betriebswirtschaft (Uni) 

Peterhofstr. 1

86368 Gersthofen

Mobil  0162 9316955

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