• Sonja Utz

Meine Suche nach dem perfekten Brautkleid

Aktualisiert: Jan 4


Ich möchte euch meine ganz persönliche Erfahrung zur Brautkleidsuche schildern. Als für uns klar war, dass wir heiraten werden, da war ich sofort im Internet auf der Suche nach MEINEM Kleid.

Ich habe Stunden im Internet verbracht, unglaublich viele Kleider gesehen. Bald waren mir die unterschiedlichsten Designer, wie küssdiebraut, Ladybird, Pronovias etc. ein Begriff. Und auch was ein Empire-Schnitt, eine A-Line oder ein Prinzessinenkleid ist.

Brautmodenläden, so unterschiedlich

Also bin ich losgezogen, das erste Mal in ein Brautmodengeschäft und zwar alleine. Inspirieren lassen, mir von niemanden etwas einreden lassen, das war mein Ziel. Im ersten Geschäft, wohl das bekannteste in Augsburg, wurde ich freundlich empfangen, durfte mit Handschuhen, um die Kleider zu schonen, einmal durchgehen und alles ansehen. Anprobe gab es aber nur mit Termin. Jetzt hatte ich erstmal ein Gefühl für ein Kleid und war mir sicher, es sollte ein schlichtes Vintagekleid werden. Keinen Reifrock und fließend. Aber in diesem Geschäft gab es nur ein solches Kleid, also weiter zum nächsten. Dieser Brautmodenladen war ganz anders. Hier gab es höchstens 60 Kleider zur Auswahl. Keinen Reifrock, alles schlicht und elegant. Eine wirklich nette Verkäuferin hat mich dann auch gleich das erste Brautkleid in meinem Leben anprobieren lassen. Tolles Gefühl. So sah es aus:


Das was mir am besten gefallen hat, hat mein selbst gesetztes Budget um einiges überstiegen. Aber es gab auch nicht das Gefühl der aufsteigenden Tränen. Ich habe auf das Gefühl gewartet, dass es MEIN Kleid ist. Aber da muss halt alles passen, auch der Preis.

Ich bin ein paar Tage später also in das nächste Geschäft gegangen. Diesmal in Kühbach, ganz auf dem Land. Ein süßer, kleiner Laden mit einer sehr netten Besitzerin. Sie war sehr geduldig, hat mir viele unterschiedliche Stile gezeigt. Hier habe ich gemerkt, dass es wahrscheinlich doch nicht bei ganz schlicht bleiben wird. Ich hatte mir fest vorgenommen hier mein Kleid zu kaufen. Auch preislich lagen die Kleider in einer erschwinglichen Kategorie. Ich war einfach nicht bereit mehrere tausend Euro für ein Kleid für einen Tag auszugeben. Aber das ist sicher Ansichtssache. Ich wollte nur nochmal mit meiner Schwiegermama und meinem Sohn kommen und dort mein Kleid kaufen.

Aber dann lernte ich auf einer Fortbildung Manuela kennen. Und zufälligerweise hatte sie ein Brautmodengeschäft. Zwar 50 km von mir entfernt, aber trotzdem musste ich mir ihren Laden ansehen. Ich habe also Schwiegermama und meinen Sohn (damals 15) eingepackt und wir sind los zum Haus der Braut.

Ich bin in den Laden und habe es schon auf der Puppe gesehen.


Auf dem Bild sieht man es, als ich ein anderes Kleid probiere im Hintergrund. Es ist altrosa unterlegt, 2017 der neueste Trend bei Hochzeitskleidern. Ich wollte dieses Kleid sofort anprobieren. Aber ich hatte mit meinem Sohn und meiner Schwiegermama ausgemacht, dass sie Kleider aussuchen sollen. So wurde MEIN Kleid das letzte, das ich anprobiert habe. Und ich kann nur sagen, ja... Das Gefühl gibt es, dass man in den Spiegel sieht und weiß, DAS ist es! Das ist MEIN Kleid, mit diesem Kleid möchte ich "ja" sagen, in diesem Kleid will ich getraut werden. Es ist ein großartiges Gefühl und die Tränen waren da. Und es ist gar nicht das schlichte Vintagekleid, dass ich mir ursprünglich mal vorgestellt hatte. Es hat sogar einen Reifrock!

Ich weiß nicht, ob das jede Frau so erlebt oder erleben darf. Aber ich wünsche allen Bräuten, dass sie genau ihr Kleid finden. Ein Kleid, in dem sie sich wohlfühlen und zu dem sie auch ja sagen können.


Sonja Utz

Hochzeitsplanerin (IHK)

M. Sc. Betriebswirtschaft (Uni) 

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